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RFID und Selbstverbucher

RFID und Selbstverbucher

Wer in den letzten Wochen in der Stadtbibliothek war, hat vielleicht schon die Veränderungen im Eingangsbereich bemerkt. Seit neuestem stehen hier ein Selbstverbuchungsautomat und ein Sicherheitsgate der Firma Bibliotheca. Diese wurden im Zuge der Umstellung auf RFID-Verbuchung installiert.

Durch die RFID-Technologie, die über Funkwellen funktioniert, können Medien stapelweise verbucht werden, und nicht, wie bisher, durch einzelnes Einlesen der Barcodes. Durch das Gate sind sie zusätzlich auch gegen Diebstahl gesichert.

An unserem neuen Selbstverbucher können Sie selbständig Medien ausleihen und verlängern, ihr Konto einsehen und Gebühren bezahlen.

Natürlich können Sie aber auch weiterhin an die Theke kommen um Medien auszuleihen und sich beraten zu lassen. Dort hat auch jeder Arbeitsplatz eine Platte bekommen, mit der ein ganzer Stapel Medien auf einmal verbucht werden kann. Und dank des Sicherheitsgates, sind ab sofort auch alle DVDs und die meisten CDs in den Hüllen im Regal, müssen also nicht mehr umständlich einzeln an der Theke gesucht werden. Durch die Umstellung auf RFID-Verbuchung können wir viele Geschäftsgänge effizienter gestalten, und der Selbstverbucher soll gerade in Stoßzeiten die Schlangenbildung an der Theke verhindern. Das Bibliothekspersonal wird natürlich nicht wegrationalisiert, vielmehr wird so mehr Zeit für individuelle Beratung und den Ausbau anderer Angebote geschaffen.

Bevor die Geräte installiert wurden, waren über den Sommer schon fleißige Helferinnen damit beschäftigt, allen ca. 30.000 Medien der Stadtbibliothek neue RFID-Etiketten zu verpassen und diese am Computer einzulesen. Vielen Dank an alle, die uns hierbei unterstützt haben!

Möglich gemacht wurde dieses Projekt durch Fördergelder aus dem Prgramm „WissensWandel“ innerhalb von „Neustart Kultur“.

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WissensWandel

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Mit dem Förderprogramm „WissensWandel. Digitalprogramm für Bibliotheken und Archive innerhalb von Neustart Kultur“ unterstützt der Deutsche Bibliotheksverband (dbv) Bibliotheken und Archive ab November 2020 bei ihrer digitalen Weiterentwicklung. Das Programm ist Teil des Rettungs- und Zukunftsprogramms NEUSTART KULTUR der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien (BKM). Es soll einen Beitrag dazu leisten, die Folgen der Corona-Pandemie für Bibliotheken und Archive zu mildern.

Ziel ist es, Bibliotheken und Archive dabei zu unterstützen, den Zugang zu ihren umfangreichen Angeboten und Beständen zukünftig auch unabhängig von einer Nutzung vor Ort in deutlich größerem Umfang als bisher zu sichern, neuartige (digitale) Formate der Wissens- und Informationsvermittlung zu entwickeln und ein nachhaltiges hybrides Angebotsportfolio mit einer Kombination aus digitalen und analogen Services dauerhaft und flächendeckend zu etablieren.

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Der Deutsche Bibliotheksverband e.V. (dbv)

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Der Deutsche Bibliotheksverband e.V. (dbv) vertritt mit seinen mehr als 2.100 Mitgliedern bundesweit rund 10.000 Bibliotheken mit 25.000 Beschäftigten und 11 Mio. Nutzer*innen. Sein zentrales Anliegen ist es, Bibliotheken zu stärken, damit sie allen Bürger*innen freien Zugang zu Informationen ermöglichen. Der Verband setzt sich ein für die Entwicklung innovativer Bibliotheksleistungen für Wissenschaft und Gesellschaft. Als politische Interessensvertretung unterstützt der dbv die Bibliotheken insbesondere auf den Feldern Informationskompetenz und Medienbildung, Leseförderung und bei der Ermöglichung kultureller und gesellschaftlicher Teilhabe für alle Bürger*innen.

www.bibliotheksverband.de

SelbstverbucherGate

geschrieben am 27.10.2021 um 12:00 Uhr.
 
 
 
 
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